Ein Regenbogen geht um die Welt

Seit über zwei Wochen befinden wir uns jetzt schon zuhause und können unsere Mitschüler und Kollegen nicht sehen, nicht mit ihnen spielen und arbeiten. Viele von euch vermissen wahrscheinlich weniger den Unterricht als die Freunde und Freundinnen.

Diese Ausnahmesituation ist eine Belastung für uns alle. Sie ist aber auch eine Chance und schenkt uns vielleicht ein wenig Zeit, um uns gerade mit denen verbunden zu fühlen, die wir momentan vermissen und für die wir zu Hause bleiben. Vielleicht habt ihr schon davon gehört, dass in Italien, in denen der Zustand noch viel schlimmer ist als im Moment bei uns, viele Kinder und Jugendliche ein Bild eines Regenbogens malen. Und auch bei uns hält diese Aktion Einzug, denn der Regenbogen ist seit Urzeiten ein bedeutendes Symbol. Schon im Alten Testament steht: „Der Bogen wird in den Wolken stehen, und wenn ich ihn sehe, wird er mich an den ewigen Bund erinnern.“ (1.Mose 9, 16) Dieser Bund ist in der jüdisch-christlichen Tradition das Symbol des Bundes zwischen Gott und den Menschen. Auch der Islam kennt das Zeichen des Regenbogens und verbindet ihn mit positiven, ja göttlichen Eigenschaften.

Und auch heute noch in unserer modernen, digitalisierten Welt ist der Regenbogen ein Symbol des Bundes, des Glücks und der Hoffnung. Deshalb:

Mit diesem Regenbogen können wir signalisieren,

… dass wir uns als Schulgemeinde trotz ruhenden Unterrichts immer noch miteinander verbunden fühlen.

… dass wir uns verbunden fühlen mit allen, die sich dafür einsetzen, damit es uns gut geht.

… dass wir uns verbunden fühlen mit unseren Freunden, unserer Familie und besonders unseren Großeltern, die wir vielleicht gerade nicht besuchen können.