Lilou liest sich an die Spitze - Ein digitales Interview mit der Gewinnerin des Vorlesewettbewerbs

Lilou Herlitschke (6c) hat beim Schulentscheid den diesjährigen Vorlesewettbewerb gewonnen. Die Schülerin setzte sich gegen ihre drei Mitstreiter aller sechsten Klassen durch und darf nun in der nächsten Runde antreten. Die Jury – bestehend aus den drei Deutschlehrerinnen Frau Brinktrine, Frau Dräger und Frau Schäperklaus-Köhler – war sich einig, dass die Vorleserin von „Emmi und Einschwein“ von Anna Böhm am besten gelesen hat.

Das Lernen auf Distanz machte die persönliche Überreichung der Urkunde leider nicht möglich, doch dies wird natürlich – sobald wie möglich – nachgeholt.

Lest/Lesen Sie hier, wie die Siegerin den Wettbewerb erlebt hat und welche Buchempfehlung sie für die Weihnachtsferien ausspricht...

 

Lilou, warum wolltest du gerne am Vorlesewettbewerb teilnehmen?

Ich lese sehr gern. Ich liebe es, mich in die Geschichten hineinzuversetzen und den Charakteren in den Geschichten „eigene“ Stimmen beim Vorlesen zu geben. Außerdem habe ich mich sehr darüber gefreut, meine Klasse 6c bei dem Lesewettbewerb vertreten zu dürfen.

Warum hast du dich für dein Buch entschieden?

„Emmi und Einschwein – Einhorn kann jeder“ ist eines meiner Lieblingsbücher. Als ich dieses Buch gelesen habe, musste ich häufig laut lachen. Mittlerweile gibt es schon fünf „Emmi und Einschwein“-Bücher. Ich habe sie alle gelesen. Emmi ist nicht sehr beliebt und daher wünscht sie sich zu ihrem 10. Fabelwesengeburtstag ein Einhorn. „Leider“ bekommt sie ein Einschwein. Vorerst lehnt sie Einschwein ab, merkt aber schnell, wie wichtig es für sie ist. Jeder kennt blöde Situationen, wie z. B. ausgeschlossen und geärgert werden, Einschwein hat für alle Situationen den richtigen Tipp.

Wie war es, als du plötzlich einen fremden Text vorlesen musstest?

Ehrlich gesagt, war ich ganz schön nervös, aber ich habe an Einschwein gedacht und meinen ganzen Mut zusammengenommen. Außerdem war die Jury sehr nett, sodass ich schnell mein Lampenfieber vergessen konnte. Dann bin ich schnell in den neuen Text eingetaucht und fand den fremden Text toll.

Was wünscht du dir für die nächste Runde im Vorlesewettbewerb?

Ich hoffe, dass ich unsere Schule gut vertreten und dass ich dann eine Menge „Einschwein“ haben werde. Kurz zusammengefasst: Mut – Glück – Sieg für das Städtische Gymnasium Kamen.

 

Welche Leseempfehlung hast du für die Weihnachtsferien?

Natürlich alle „Emmi und Einschwein“-Bücher; es gibt sogar ein „Emmi und Einschwein“- Weihnachtsbuch („Emmi und Einschwein – kein Weihnachten ohne Puddingschuhe“).

Zum Nikolaustag habe ich das Buch „Pechsträhnen färbt man pink“ bekommen, das lese ich gerade. Ich finde es wirklich auch super witzig und damit kann ich es sehr empfehlen. Außerdem handelt es von einem Mädchen (Wernike), die die gleichen Hobbies wie ich hat und die echt nicht auf den Mund gefallen ist...

Das Buch „Unheimlich peinlich – Das Tagebuch der Ruby Black“ ist auch prima. In dem Buch geht es um Ruby, ein Mädchen, das mit ihren Eltern auf dem Friedhof wohnt. Ihre Eltern arbeiten dort, ihr Vater ist Sargdesigner und ihre Mutter Tortenbäckerin. Ruby wurde immer sehr geärgert und gemobbt, weil sie auf dem Friedhof wohnt. Deshalb wechselt sie die Schule und will auf der neuen Schule ihren Wohnort verschweigen. Dadurch entsteht natürlich ein großes Chaos.

 

Das Interview wurde online am 15.12.2020 von Frau Rose durchgeführt.