Ski-Kompaktkurs - aktuelle Schülerberichte

Skifreizeit der Klassen 9b- und e
 
Tag 1:
 
Der erste Tag ist ja bekanntlich der schwierigste. Wir sind gestern gut angekommen und hatten heute unseren ersten Ski-Tag. Unsere Profis halfen den blutigen Anfängern bei den ersten Schritten auf den Brettern (Kevin, Ida, Liz und Lars).

Die meisten haben es sehr gut hinbekommen. Es wurden auch ein paar Naturtalente wie Anna, Paula, Catrin, Leonie, Louis, Felix, Lena und ein paar andere entdeckt. Viele konnten schon ihre Skier parallel führen. Felix H. ist außerdem in Herrn T. hineingefahren. Simon W. ist ungewollt rückwärts gefahren. Einige lagen jedoch mehr im Schnee, als sie gefahren sind.
 Pause haben wir auf der Kristallalm gemacht, das Essen war lecker und wir haben uns  erholt. Nach einem anstrengenden Skitag sind wir wieder gut in die Unterkunft zurückgekehrt.
 Wir sind gespannt, wie der nächste Tag werden wird.


Tag 2:

Aaaauuuuufffffsteeehen; hieß es heute Morgen für alle.  Nach einem ersten kräftezehrenden Tag warfen wir uns wieder in unsere Skiklamotten und sagten gegen 9.00 dem übermächtigen, von Nebel verdeckten, Klausberg den Kampf an. Manche jedoch blieben leider aufgrund von Krankheit in der Pension. Einige erklommen den Berg mittels Skilift, um auf die harten Pisten zu kommen. Andere wiederum fuhren noch auf den leichteren  Pisten und arbeiteten sich langsam durch den Schnee vor. Dann endlich gab es was zu essen. Für 2,50 € kam man sogar in Genuss eines Getränkes.
 
Nach dem Essen ging es wieder auf die Piste. Mit Fortschritten, die keiner von uns in dieser Form erwartet hatte, und guten Aussichten auf die kommenden Tage kamen wir erschöpft, aber frohen Mutes in unsere Unterkunft zurück.
 
Dort erwartete uns ein wirklich leckeres Abendessen, das uns wieder Kraft für den neuen Tag geben wird.

Schöne Grüße aus dem sonnigen Südtirol
senden euch, liebe Daheimgebliebenen,
die ‚ Pistensäue‘ der 9b und 9e!  


Tag 3:

Der frühe Vogel fängt den Wurm und somit machten wir uns wieder um 8:10 Uhr auf den Weg zur Piste.
Mehrere starteten an diesem Morgen nochmals auf dem Anfängerhügel. Dort wurde die Technik vertieft, aber manche mussten erst noch einmal die Grundlagen lernen. Der Rest durfte direkt mit den Gondeln nach oben fahren. Mittags trafen sich alle Gruppen auf der Kristallalm , um eine Pause zu machen. Der Neuschnee bereitete vielen von uns Probleme.
Am Abend ging die halbe Mannschafft und die Lehrkörper auf eine Party in der Après-Skibar. Bei Songs, wie YMCA oder Macarena wurde kräftig abgezappelt.

Liebe Grüße aus dem verschneiten Ahrntal
Bis dahin
Die 9b-und e
Tag 4:
Wenig Sicht und doppelter Boden


Nach der ausgelassenen ‚Party‘ am gestrigen Abend
begrüßte uns wieder morgendlicher Neuschnee, der die Pisten erneut mit dem weißen Pulver bedeckte. Obwohl diese Umstände günstig erschienen, war die Sicht leider sehr schlecht, was für die für Skifahrer oberste Vorsicht bedeutete. Der weiße Nebel hatte sich an der Kristallalm wie ein Tuch um den Berg gehüllt. Trotz des ausschließlich weißen Panoramas kam der Spaß bei uns nicht zu kurz. Die grell orangenen Warnwesten erfüllten ihren Zweck heute in doppelter Hinsicht: zum Einen als Erkennungsmerkmal, zum Anderen als Orientierungshilfe. Am frühen Nachmittag erreichten alle wohlbehalten und gespannt auf den morgigen Tag unsere Pension. Einige erholten sich zum Mittag mit einem wohlgefüllten Teller Kaiserschmarrn und einem warmen Kakao. Tag 5:
Ski Ahoi


Der fünfte Tag. Das hört sich echt hart an. In zwei Tagen müssen wir uns von dem schönen Südtirol und den huckeligen Pisten verabschieden. Alles Schöne und auch das nicht so Schöne ist uns irgendwie ans Herz gewachsen. Andererseits freuen wir uns auf unser Zuhause und unsere Familien. Der absehbare  Abschied von Südtirol  ist aber auch ein Grund, die letzten Tage in vollen Zügen zu genießen.
Heute Morgen erstrahlte die Sonne über dem Gipfel des Klausbergs. Wir starteten an diesem Tag mit einem Riesenslalomrennen. Dieses war einerseits schwierig, machte aber auch sehr viel Spaß. Mit professioneller Technik wurden die Gewinner ermittelt,  die morgen Abend bekannt gegeben werden. Danach kamen die normalen Gruppen wieder zusammen und fuhren wie an jedem Tag ihre  Pisten ab. Dort wurden wie immer Fortschritte gemacht und Erfahrungen gesammelt. Nach dem Mittagessen beglückte uns erneut der Neuschnee.
Eine Sache blieb uns aber trotz des herannähenden Endes der Freizeit noch übrig, nämlich die Fahrt im alpinen Rollercoaster. Das rote, bobähnliche Gefährt fährt bis zur Höhe des Hühnerspiels an und gibt ab da dann richtig Gas. Auf Schienen rast man in kurzen Kurven den Berg hinunter. Dies ist sehr aufregend und wir wären am liebsten noch zehn weitere Male gefahren. Leider ging das nicht, da die anstehende Schlange immer länger wurde. Späteren Tages wurden die Wetterbedingungen nicht besser als am Vortag.
Der Abend blieb heute in ziemlicher freier Gestaltung. Alle freuen sich auf den neuen, letzten  Tag. Allerdings mit den Hintergedanken, dass dieses Gefühl ab morgen vergessen ist. Heute Abend sind die Referendare und einige andere Lehrer noch in eine Après-Ski-Bar gegangen.
Wir sind gespannt, was der nächste, aber leider auch letzte Tag bringen wird.

Bis morgen!
Wir werden berichten