Schülerbericht Rom-Exkursion 2019

Luca Schaffrath, Schüler der Klasse 8a, bündelte seine Impressionen und gibt Einblicke in ein spannendes Rom-Abenteuer:

Anreise

Die Exkursion begann am 03.10.2019 auf dem Schulhof des Städtischen Gymnasiums Kamen. Als alle Koffer und Taschen verstaut waren, ging es auch schon los. Bis zur Nacht verlief die Fahrt nach Plan, jedoch gab es am nächsten Tag eine ziemlich große Verspätung durch die unvorhersehbare Verkehrslage. Trotz einer mehrstündigen Verspätung kamen wir unversehrt am Hotel Philia an. Dann hatten wir kurz Zeit, um unsere Zimmer zu sehen und dementsprechend schon einmal ein paar Dinge einzuräumen. Es war schon spät, weshalb wir direkt Zeit hatten, um uns etwas zu Essen zu holen. Die Pläne, die wir am selben Tag noch umsetzen wollten, wurden au die nächsten Tage verlegt.

Der erste Tag

Einigermaßen erholt ging es am nächsten Tag direkt weiter: Nach dem Aufstehen wurde zusammen im Essensraum gefrühstückt. Hier hatte man die Auswahl zwischen Brötchen, Gebäck und auch mehreren Getränken. Dazu gab es Nutella, Marmelade, aber auch Wurst oder Käse. Es war also für jeden etwas dabei. Nach dem Fertigmachen haben sich alle vor dem Hotel versammelt. Die erste Sehenswürdigkeit war das Colosseum zusammen mit dem Forum Romanum. Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt: Die erste bekam eine Führung durch das Colosseum, die anderen hatten Zeit sich die Stadt anzugucken. Das wurde danach gewechselt, sodass jeder eine Führung durch das Colosseum und durch das Forum Romanum hatte. Auf dem Weg hat man auch noch die Überreste von dem Circus Maximus gesehen. Obwohl es da nicht mehr viel zu sehen gab, konnte man sich vorstellen, wie es wohl früher ausgesehen hat. Später gab es noch eine Stadtrallye durch die Innenstadt von Rom. Dazu wurde eine Rally von Alpetour in der App „Actionbound“ verwendet. Am Ende des Tages hatten wir Freizeit und konnten essen gehen oder auch im Hotel relaxen. 

Der zweite Tag

Der zweite Tag begann wieder mit dem alltäglichen Frühstück. Dann sind wir in Richtung Bahnhof aufgebrochen. Mit dem Zug sind wir nach Ostia Antica gefahren. Dies ist die Ausgrabungsstätte der antiken Hafenstadt Ostia, des alten Hafens von Rom. Später war es uns selbst überlassen, ob wir uns eigenständig bewegen oder ob wir mit den Lehrern noch zur Via Appia gehen. Am Abend hatten wir wieder Zeit essen zu gehen oder im Hotel zu bleiben.

Der dritte Tag

Es war Montag. Der Tag begann wie jeder andere mit dem Frühstück. Danach führte unser Weg zur Engelsburg, wo uns auch der erste kleine, aber einzige Regenschauer erwartete. Dort durften wir uns frei bewegen. Man konnte sich Räume angucken, die wahrscheinlich soviel wert sind wie das eigene zu Hause. Es gab Schmuck, Erbstücke und noch viele andere wertvolle Dinge. Als wir nach draußen gegangen sind hatten wir wieder komplette Freizeit. Manche sind in der Stadt geblieben, andere sind zurück zum Hotel gegangen /gefahren. Dann hieß es wieder gute Nacht und bis morgen.

Der letzte Tag

An diesem Morgen mussten wir unsere Koffer nach unten, in einen Raum hinter der Rezeption stellen, da schon neue Leute in unsere Zimmer einziehen. Doch vor der Fahrt hatten wir noch Zeit,um uns die Vatikanischen Museen anzugucken. Es war wahrscheinlich die größte Sehenswürdigkeit, die wir uns insgesamt angeguckt haben. Es gab eine Führung durch die riesigen Räume und uns wurde alles erklärt, was man über den Vatikan wissen sollte. Als wir auch diese Sehenswürdigkeit verlassen haben, hatten wir noch etwas Freizeit, um noch die letzten Dinge für die Abreise zu besorgen. Zurück im Hotel mussten wir auch schon die Koffer in den Bus verfrachten. Als auch das geschafft war, sind wir abgereist, und kamen diesmal ohne viel Verspätung wieder auf dem Schulhof an.

Mein Fazit

Ich bin auf jeden Fall froh, dass ich an der Romexkursion teilgenommen habe. Ich habe in diesen Tagen so viel erlebt und auch so viele Erfahrungen gesammelt. Es hat vor allem Spaß gemacht, ich meine, wenn mir sogar die Fahrt Spaß macht, dann kann es nur gut sein.    Man merkt, wie die Leute, die mitkommen, und sogar die Lehrer einfach Lust darauf haben. Außerdem hat diese Exkursion meiner Meinung nach viele Freundschaften verstärkt oder sogar erst ins Leben gerufen. Ich möchte mich auch in schriftlicher Form nochmal bei Herrn Puschmann, Frau Brinktrine, und Frau Dolata bedanken, dass sie diese Fahrt überhaupt erst möglich gemacht haben, und sie dann auch noch zum besten Schulerlebnis meines Lebens gemacht haben. Ich empfehle jeder Person, dass sie probiert, an dieser Fahrt teilzunehmen! Wenn ich könnte, würde ich selber auch nochmal teilnehmen, aber das ist unwahrscheinlich. Dennoch wünsche ich jedem, der nächstes Jahr mitfährt, viel Spaß und eine gute Zeit.