Erfahrungsbericht einer Teilnehmerin am Eilat-Austausch

Direkt bei unserer Ankunft, abends nach einer längeren Anreise mit Flugzeug und Bus, wurden wir mit einem herzlichen "Welcome to Israel" Plakat in Eilat begrüßt. Meine Gastfamilie war der Jackpot. Meine Austauschpartnerin und ich haben uns auf Anhieb verstanden und ihre Familie war ebenfalls total nett. Ich habe mich sehr wohl gefühlt dort. Neben den privaten Eindrücken mit unseren Gastfamilien haben wir einiges als Gruppe unternommen. So waren wir in der spektakulären Abendshow "Wow", bekamen einen spannenden Eindruck von der Unterwasserwelt rund um Eilat im "Underwater Observatory" und dem sogenannten "Dolphin Reef", einer Delfin-Aufzuchtstation, wo man den Delfinen hautnah sein konnte. Außerdem bekamen wir interessante kulturelle Einblicke durch die Besichtigung des Eilat City Museums und dem National Park Timna Valley, mit fantastischen Wüstenlandschaften. Nach 4,5 Tagen in den Gastfamilien ging es weiter Richtung Jerusalem, mit unserem persönlichen Reiseführer, der uns die Tage mit seinem Wissen geleitet hat. Unterwegs bekamen wir die einmalige Gelegenheit im Toten Meer zu schwimmen und die Massada-Ruinen der Festung des Königs Herodes zu besichtigen.

Den wohl eindrucksvollsten Tag, verbrachten wir in Yad Vashem, der Holocaustgedenkstädte. Alle Teilnehmer waren tief beeindruckt von der Begegnung mit einem Zeitzeugen, der den Holocaust überlebt hat. Da allein hinter der Architektur schon so viel Intention steckt, kann man dieses Erlebnis wohl kaum vergessen. Am Ende haben wir noch die imposante Altstadt von Jerusalem besichtigt, wo wir unter anderem auch an der Klagemauer einen Stopp gemacht haben. Alles in allem eine wirklich lohnenswerte und zu empfehlende Reise, die nicht nur dadurch unterstützt wird, dass es in Israel richtig leckeres Essen gibt, sondern die Kultur und das gesamte Umfeld eine völlig neue und interessante Erfahrung sind. Im Sommer findet der Gegenbesuch statt, wo die israelischen Austauschpartner dann bei uns für eine Woche leben werden. Darauf freuen sich alle sehr.

Lea K.