Fahrt der Fünfer an den Möhne-See

Inzwischen ist die gemeinsame Fahrt der fünften Klassen an die Möhnetalsperre Tradition am Gymnasium. Vom 11. bis zum 13. Juni stärkten die Klassen bei unterschiedlichen Teamaktivitäten ihren Gruppenzusammenhalt. Unter anderem mussten die Klassen eigene Flöße konstruieren, um sie anschließend selbst auf ihre schwimmtauglichkeit zu überprüfen. Zielgenauigkeit und Geschick war beim gemeinsamen Bogenschießen gefragt.

Nach und nach werden hier unterschiedliche Berichte eingestellt, die das Treiben an der Möhne aus Schülersicht beschreiben:

von Carlotta und Sophie (5a)
Am Montag, dem 11. Juni, trafen wir, der 5. Jahrgang, uns auf dem Schulhof des Gymnasiums.
Alle waren sehr aufgeregt, da es bald losgehen würde. Jetzt kamen endlich die Busse auf den Schulhof gesaust. Es waren zwei Busse. Der eine war ein Akkordeonbus, der andere war ein normaler Reisebus.
Die Fahrt war lang, aber doch okay. Als wir in der Jugendherberge am Möhnesee ankamen, mussten wir erst mal eine halbe Stunde lang auf die Zimmerschlüssel warten.  Dann endlich durften wir auf die zugeteilten Zimmer.
Dann haben wir erstmal ausgiebig Mittag gegessen.
Um ca. 15:00 Uhr trafen wir uns zum Bogenschießen, welches im naheliegenden Wald stattfand. Dort mussten wir uns in sieben gleich große Gruppen aufteilen und auf Zielscheiben und Tiere schießen.
Nach dem Bogenschießen (ca. 17:00 Uhr) hatten wir bis 18:00 Uhr Freizeit.
Zum Abendessen gab es Gulasch mit Nudeln und Soße.
Am Abend haben wir uns im Gemeinschaftsraum getroffen. Wir haben Menschenmemory gespielt.
Außerdem haben wir das Mörder-Spiel gespielt.
Um 22:00 Uhr war Nachtruhe. Als wir gerade eingeschlafen waren, kamen Frau Westerbur und Frau Brinktrine in unsere Zimmer und haben uns aufgeweckt, um mit uns eine NACHTWANDERUNG zu machen. Bei der NACHTWANDERUNG ging es darum, Süßigkeiten zu sammeln, welche wir am nächsten Tag gegessen haben. Auf unserem Zimmer war viel los:
Als wir nämlich auf der NACHTWANDERUNG waren, hatten wir vergessen, das Licht auszumachen. Wir kamen wieder, da waren gefühlt alle Mücken, die es auf der Erde gibt, in unserem Zimmer. Deshalb hat Frau Brinktrine über die Nacht die Tür zum Flur aufgelassen.
Am nächsten Tag war das Frühstück sehr famos.
Nach zwei Stunden Freizeit sind wir zum Möhnesee gelaufen und haben Flöße gebaut. Alle Flöße waren sehr verschieden aber toll. Dafür gab es eine Bewertung. Wir sind sogar mit den Flößen auf den See gefahren. Das alles dauerte bis 18:00 Uhr. Danach gab es Abendessen, welches wieder sehr famos war.
Nach 15 Minuten haben wir uns im Gemeinschaftsraum getroffen und Spiele gespielt. In der Zwischenzeit haben Frau Westerbur und Frau Brinktrine die Zimmer kontrolliert. Danach haben wir Urkunden für alles Mögliche bekommen, z.B. schlechtestes Zimmer und bestes Zimmer.
Am nächsten Morgen haben wir dann noch lecker gefrühstückt und danach Koffer gepackt.
Zwei Stunden später haben sich alle am Ausgang der Jugendherberge getroffen. Dann sind auch schon die Busse gekommen und haben uns abgeholt. Es waren ein Akkordeonbus und ein Doppeldeckerbus.
Am Gymnasium angekommen haben uns die Eltern freudig in Empfang genommen.
                                                                                                                                                                                                                  
von Hagen (5a)
Aus Schultradition fahren jedes Jahr alle Fünferjahrgänge auf Klassenfahrt. Auch dieses Jahr (2018) ging es zum Möhnesee. Am 11.6. trafen wir uns um 9 Uhr auf den Pausenhof. Die Lehrer zählten ob alle da waren und ließen uns paarweise in den Bus einsteigen. Um 9:15 fuhren die beiden Busse in Richtung Möhnesee. Die Fahrt verlief ruhig und entspannt und wir kamen so gegen 11 Uhr an der Jugendherberge am Möhnesee an.
Angekommen an der Jugendherberge erhielten die zuvor eingeteilten Zimmergruppen ihre Schlüssel. Im Empfangsraum bekamen wir unsere Bettwäsche und gingen von dort in unsere Zimmer, packten unsere Taschen aus und bezogen die Betten. Außerdem hatten ein paar von uns Dekoration mit, um den Preis für das bestdekorierte Zimmer zu gewinnen. Um 12:00 gab es Mittagessen im Speisesaal. Das Essen war lecker und es gab für so ziemlich jeden Geschmack etwas. Um 16:00 machten wir uns bereit für das Bogenschießen und wanderten etwa 15 Min. zu den Zielscheiben im Wald. Die übrigens sehr nette und vorsichtige Mitarbeiterin teilte uns in gleichgroße Gruppen ein und zeigte uns, wie man den Pfeil auf die Sehne legt, den Bogen richtig spannt und wie man richtig schießt, damit sich niemand verletzt. Das Bogenschießen hat jedem Spaß gemacht und wir kamen gegen 6.00 wieder an der Jugendherberge an. Das Abendessen wurde hungrig aufgegessen.
Wir hatten bis 21:00 Zeit, um ein cooles Spiel namens „Mörder“ zu spielen. Als erstes bekam jeder einen Zettel. alle waren weiß bis auf einen, auf dem ein Kreuz war. Diese Person, die den Zettel hatte, musste sich, wenn sie später alleine war einen Knopf holen. Das Ziel der Person war es, einem anderen heimlich den Knopf zeigen. Hatte die Person den Knopf gesehen, war sie automatisch tot und durfte niemandem erzählen, wer der Mörder war. Die Lehrer sagten uns anschließend, dass wir uns bettfertig zu machen hätten. Doch mitten in der Nacht um 0:00 klopfte es an unsere Zimmertür und unsere Klassenlehrerinnen kamen rein und verkündeten uns, dass wir eine unangekündigte Nachtwanderung machen werden und sie scheuchten uns aus unseren Zimmern. Wir machten alle zusammen eine kleine Runde um das Gebiet der Jugendherberge. Um kurz vor 1:00 Uhr kamen wir wieder an der Jugendherberge an und fielen sofort in einen tiefen Schlaf. Am nächsten Tag hatte der Mörder bereits alle Jungs und Mädchen getötet. Nach dem leckeren Frühstücksbuffet spielten wir ein Spiel namens Chaosspiel, in dem wir in der Gruppe immer die gewürfelte Zahl suchen musste. Das Schwierige war: die Lehrer hatten die Zettel mit den Zahlen überall in der Jugendherberge versteckt und gaben uns, wenn wir die Zettel nicht gefunden hatten einen Tipp, wo der Zettel ungefähr ist. Um 14:15 Uhr packten wir Handtuch, Badesachen, Duschgel und einen kleinen Snack ein und liefen über eine Brücke auf die andere Seite des Sees. Dort wartete ein Mann mit Röhren, Seilen und Brettern auf uns. Er zeigte uns schnell, wie wir die Röhren und Bretter aneinander festmachen und einen geeigneten Knoten machen konnten. Der Teamer teilte uns in Gruppen ein und wir rechneten erstmal aus, wie viele Röhren und Bretter wir brauchten. Wir werkelten knappe Zweieinhalbstunden an unseren Flößen, die alle ziemlich schön, toll und cool aussahen. Doch zuerst sollten wir uns Schwimmwesten anziehen und bekamen unsere Paddel. Danach durften wir unsere Flöße zu Wasser lassen und paddelten aktiv mit unseren Flößen in den für uns eingeteilten Bereich. Wir erledigten ein paar Aufgaben und fuhren unsere Flöße wieder an den Strand. Dann bauten wir die Flöße auseinander und legten die Materialien zurück. Der Mann sagte uns, welche Gruppe am besten gesteuert und gefahren ist und wir applaudierten viel.
Als wir wieder in der Jugendherber angekommen waren, gingen wir erstmal in unsere Zimmer und duschten uns ab. Danach gingen wir zum Abendbrot, wo es Hotdogs und Bratkartoffeln gab. Nach dem Abendbrot riefen uns unsere Lehrerinnen in den Gemeinschaftsraum und teilten uns mit, dass wir unsere mitgebrachten Gemeinschaftsspiele in 15 Min. in den Gemeinschaftsraum bringen sollen. Nach den 15 Min. gingen wir mit unseren Spielen in den Gemeinschaftsraum und spielten dort 2 Stunden miteinander. Nach dem coolen Spieleabend riefen uns unsere Lehrerinnen zusammen und teilten uns mit, wer eine Urkunde (zum Beispiel für das beste Zimmer, das schönste Zimmer, das leiseste Zimmer und für das schlechteste Zimmer aller Zeiten usw.) verliehen bekam. Nach der Verleihung zogen wir uns um und gingen hundemüde in unsere Betten.
Am nächsten Morgen zogen wir uns an und packten unsere Koffer. Die Lehrer sagten uns noch, dass wir unser Zimmer aufräumen und saubermachen sollen. Nach dem Aufräumen und Saubermachen brachten wir unsere Taschen weg und gingen ruhig frühstücken. Danach stiegen wir in den Bus und kamen nach 45 Min. wieder am Kamener Gymnasium an, wo uns unsere Eltern abholten.