Tag 1: Das Abenteuer beginnt!

Nach einer langen und anstrengenden Anreise durch Deutschland, Österreich und Italien kamen wir schließlich mit einer Stunde Verspätung an der Pension Gruber in St. Johann-Gisse an. Direkt danach fingen bereits die ersten Vorbereitungen für den nächsten Tag an: Es wurden Skier und Skischuhe eingestellt, Helme ausgesucht sowie unsere Zimmer eingerichtet, die aber bereits nach kurzer Zeit, dem ,,jugendlichen Stil'' entsprechend, chaotisch gestaltet wurden.

Nach Frau Grubers leckerem Essen legten sich einige von uns erschöpft ins Bett, um die verlorenen Schlafstunden nachzuholen. Die anderen allerdings verbrachten die Zeit gemütlich beisammen und spielten u. a. eine kreative Form des Spiels ,,Activity''. Wir lernten außerdem neue Begriffe wie den EQ kennen.

Während dessen fuhren Frau Bertermann, Herr Kopp und unser Klassenlehrer Herr Wollny unsere Skipässe und Essenskarten aus unserem Skigebiet Klausberg holen. Für Essen musste ja vorgesorgt werden! Im Anschluss prüften sie einige unserer Skipisten. Gegen 17.45 Uhr mussten einige von uns erneut den Küchendienst antreten, um Frau Gruber unter die Arme zu greifen.

Nach dem Abendessen wurden die letzten Vorbereitungen für den morgigen Tag getroffen. Nun sitzen wir gegen 20.30 Uhr am Laptop und lassen den Tag Revue passieren. Die Lehrer ließen den Abend gemütlich ausklingen.

Désireé, Jona K., Inken, Vivienne und Smilla


Tag 2: Das erste Mal auf Skiern

Nach einem stärkenden Frühstück wurden die letzten Vorbereitungen für den ersten Skitag getroffen. Durch Trödeln beim Anziehen verpassten wir den ersten geplanten Skibus und mussten ca. 20 min auf den nächsten warten. Das Warten verging allerdings schnell, da sich alle auf den Tag freuten.

Nach der kurzen Fahrt mit dem Bus erreichten wir endlich das Skigebiet Klausberg. Anschließend erfolgte die Einteilung in die drei bereits geplanten Gruppen. Über den Parkplatz ging es dann mit Skischuhen und schwerem Gepäck in den Schnee. Dann wurden wir mit den "Skibegriffen" "Pizza" und "Pommes" konfrontiert, andere fuhren allerdings "Döner": ein Mix aus allem.

Während die einen Naturtalente waren, ließen sich andere in den Schnee fallen und genossen die wundervolle Aussicht. Vollgeschwitzt ging es dann gegen 12 Uhr mit der Gondel 1500 m in die Höhe zur "Kristallalm", wo wir ein vielfältiges Essen genießen durften. Nach dieser Pause ging es für uns wieder auf die Skipiste, wo das Ergebnis des morgigen Skitrainings sichtbar wurde. Die Stürze wurden weniger und viele schafften es den Abhang selbstständig hinunterzufahren. Es wurde viel gelacht und alle hatten Spaß.

Gegen 15 Uhr ging es wieder mit der Gondel hoch hinaus, wo Heino ein Konzert gab. Während die einen früh wieder zur Pension fuhren, konnten sich die anderen das Konzert von Heino nicht entgehen lassen. Wir machten richtig Stimmung, vor allem Frau Bertermann und Herr Kopp hatten ihren Spaß.

Um 16 Uhr fuhr die restliche Gruppe zur Pension zurück. Viel Zeit blieb für manche nicht, denn einige suchten mit Frau Bertermann den Spar-Markt auf. Es fanden die ein oder anderen amüsanten Gespräche statt. Als die Gruppe zurückkam, wurde erstmal geduscht. Gleich werden wir zusammen Abendessen und den Abend gemeinsam verbringen.

Kim, Franziska


Skifreizeit Tag 3

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Gruppenraum, gingen wir zum Skibus. Dann fuhren wir zum Skigebiet und teilten uns in die drei Gruppen auf. Einige von uns verbesserten ihre Skills vom Vortag, andere dagegen übten nochmal kräftig das Kurvenfahren ... und das Bremsen. Natürlich gab es auch heute wieder die absoluten Könner und auch bei denen, die anfänglich Schwierigkeiten hatten, klappte es schon sehr viel besser als am ersten Skitag. Natürlich gab es zwar den einen oder anderen Sturz und es klappte nicht alles sofort, aber von Stunde zu Stunde wurde es besser.

Als wir dann um 12 Uhr zum Mittagessen aufbrachen, gab es von allen Lehrern zufriedene Worte und auch wir Schüler merkten, dass alles schon viel dynamischer als am Vortag war. Nachdem dann alle gut gegessen hatten, brachen wir wieder auf. Einer von uns verwechselte zwar seine Skier und war erstmal eine Zeit mit Privatskiern einer fremden Person unterwegs, aber sonst kriegten sich alle sortiert und hatten Spaß auf der Piste und bei ihrem Abfahrten. Wer beim Essen nicht satt geworden ist, hat sich auf den langen Pisten am vielen Schnee bedient.

Anschließend an das Skifahren in den Gruppen, fuhr der Großteil zurück in die Pension außer Max, Jona und Johanna. Die drei fuhren mit Herrn Kopp, Frau Bertermann und Herrn Heines eine extra Runde auf den etwas schwierigeren Pisten, da sie sowohl am ersten Skitag, sowie auch am zweiten die Lehrer mit den Anfängern unterstützten. Alle hatten dabei sehr viel Spaß und die drei vergaßen sehr schnell das viele Rumstehen am Anfängerhügel.

Als dann alle zurück in der Pension waren, chillten einige auf dem Balkon in der Sonne, andere duschten. Anschließend trafen sich alle um 18:30 Uhr im Gruppenraum zum Abendessen. Zur Freude von Yamiro gab es heute gekochte Eier. Henrik verschätzte sich ein wenig mit dem Tee und die Tischdecke blieb nicht ganz verschont. Generell kamen sehr lustige Gespräche auf und es wurde seeeehr viel gelacht. Ein kleiner Tipp zum Abschluss: Nie die Ski mitten auf der Piste abschnallen, oder an der Hütte vertauschen! J

Johanna und Quentin

 

Skifreizeit Tag 4

Nach dem gemeinsamen Frühstück im Gruppenraum gingen wir raus um uns umzuziehen. Jedoch fand ein Schüler seine Skischuhe nicht, weshalb wir unseren Bus verpassten. Als wir im Skigebiet ankamen, wollten wir eigentlich schon losfahren, aber einer der Schüler hatte am Vortag seine Skier verloren und er musste sich Neue einstellen lassen. Danach fuhren wir gemeinsam mit der Gondel hoch ins Skigebiet. Dort teilten wir uns in 3 Gruppen auf: Anfänger, Mittlere und Fortgeschrittene.

Vor dem Skifahren haben wir erstmal Aufwärmübungen gemacht, um uns an die Belastung zu gewöhnen. Die ,,Profis" wollten direkt nach dem Aufwärmen auf die hohe Piste, aber 2 Schülerinnen fuhren an dem Lift vorbei und alle mussten eine extra Runde drehen. Eine Schülerin fuhr leider gegen einen Fangzaun, aber zum Glück trug sie nur ein Paar blaue Flecken davon. Als wir dann um 12 Uhr das Mittagessen zu uns nahmen, bemerkten wir, dass es sehr voll war und wir weder Platz noch Zeit hatten, um in Ruhe zu essen. Nach dem Mittagessen gab es erstmal eine ausgiebige Schneeballschlacht. Anschließend ging es zurück auf die Piste.

Mehrere Schüler vergaßen ihre Rucksäcke und mussten zurück um diese zu holen. Diese Aufgabe dauerte leider eine halbe Stunde und das Programm lief nicht so wie geplant. Alle Schüler hatten sehr viel Spaß und genossen die gemeinsamen Fahrten. Nach einigen Abfahrten brauchten einige Schüler und Schülerinnen eine Pause, während andere nochmals hinauf fuhren. Die Gruppe von Herrn Kopp versuchte sich am Sonnenhang. Dies klappte schon sehr gut. Andere kämpften sich den K1 und den K2 hinunter. Nachdem alle Schüler zurück an der Kristallalm waren, fuhren ein paar der Schüler die Talabfahrt runter und andere nahmen die Gondel.

In der Pension wurde dann wieder ausgiebig gechillt. Max, Yamiro und Tim haben einen angenehmen Spaziergang gemacht, während Johanna Nicoles Haare machte. Andere der Klasse machten einen Nachmittagsschlaf. Nach dem Abendessen war ausreichend Zeit für die eine oder andere Runde "Phase 10" unter hohem Einsatz in Form von Süßigkeiten und die Gruppenbildung für den Folgetag.

Von: Tim, Max, Mats, Louis feat. Johanna

 

Tag 5: Von Anfängern zu Profis

Heute sind wir wie üblich wieder Ski gefahren. Um warm zu werden wurden verschiedene Aufwärmübungen gemacht wie zum Beispiel ,,Plumssack''. Viele Schüler und Schülerinnen haben heute sehr viel neues, aber auch ihre Grenzen kennengelernt und haben deshalb ausgesetzt.

Nach dem leckeren Mittagessen ließen wir die neu gewonnene Energie in einer Schneeballschlacht aus. Danach haben die Schüler und Schülerinnen die Pisten wieder unsicher gemacht. Die mittlere Gruppe hat in Begleitung von Herrn Heines heute sogar zum ersten Mal schwarze Pisten erkundigt und stellte sich dabei gut an. Auch Schüler die anfangs Probleme hatten, meisterten heute die rote Piste.

Eine Schülerin fuhr jedoch nur die eine Hälfte auf Skiern und die andere Hälfte auf dem Po herunter. Eine andere Schülerin verfehlte den Weg und musste vom Lehrer abgeholt werden. Diese wurde als Strafe von ihrer Gruppe mit Schnee eingeseift, während eine andere Schülerin Spaß mit dem Walkie-Talkie hatte. Die gleiche Schülerin rammte den Lehrer kurz vor dem Ziel um.

Nach diesem anstrengenden und erfolgreichen Tag fuhren wir wieder zu unserer Pension zurück, wo kleine Diskussionen in den einzelnen Zimmern entstanden, aufgrund des begrenzten heißen Wassers. Nach dem Abendessen wurde Fußball geguckt oder in den Zimmern gechillt. Außerdem wurden die Kranken versorgt und wir warteten gespannt auf die Skigruppen für den nächsten Tag.

Kim, Jona L., Inken

 

Tag 6: Viel gefahren und abends gefeiert

Der heutige Tag begann mit einem ausgewogenen, leckeren Frühstück. Anschließend bereiteten wir uns wie gewohnt auf das Skifahren vor und fuhren mit dem Skibus zur Talstation. Dann fuhren wir in unseren zugeteilten Gruppen den Skilift hinauf. Nach einem kurzen Aufwärmprogramm konnten wir dann verschiedene Pisten mit unserem zugeteilten Lehrer hinunterfahren.

Heute sind wir das erste Mal auf den Gipfel des Berges gefahren um dort ein Gruppenfoto zu machen, dann konnten wir in unseren Gruppen von der Spitze des Berges fahren. Unten angekommen aßen wir dann alle gemeinsam unser Mittagessen. Als wir dann fertig waren, machten wir alle zusammen eine Schneeballschlacht.

Anschließend fuhren wir dann wieder in unseren Gruppen, die von den Lehrern ausgesuchten Strecken hinunter. Nebenbei musste ein Schüler auf einen Berg klettern um seinen Handschuh, welchen er einen Tag vorher im Lift verloren hatte, holen. Danach fuhren wir wie gewohnt mit dem Skibus zurück zu unserer Unterkunft und hatten dann einige Stunden Freizeit um uns fertig zu machen.

Dann gab es Abendessen und trafen noch die letzten Vorbereitungen, um mit dem Bus zu einer Disco zu fahren und verbrachten dort den restlichen Abend. Nach einem anstrengenden und erlebnisreichen Tag fuhren wir zurück zu unserer Unterkunft und verbrachten dort noch den Rest des Abends.

Batuhan und Kevin

 

Tag 7: Das Glockenspiel

Nachdem wir gefrühstückt hatten, konnten wir uns in unseren selbstgewählten Gruppen zusammenfinden. Es gab eine primär rot, primär rot/ blaue und eine primär rot/schwarze Gruppe, die dann jeweils selbst ausgesuchten Pisten fahren konnten.

Zuerst fuhren wir uns alle warm, dann ging es direkt an den Slalomparcours. Der Gruppensieger mit einer Bestzeit von 43 Sekunden war Louis. Zum Mittagessen trafen wir uns wie gewohnt an der Kristallalm und aßen gemeinsam Pasta. Das war ziemlich lecker!

Das Highlight des Tages war für uns alle die Sommerrodelbahn, die wir jeweils in Zweiergruppen kostenlos fahren durften. Das hat uns allen sehr viel Spaß gemacht. Während manche die Bahn gemütlich herunterfuhren, bretterten die anderen die Piste nur so herunter und kannten keine Grenzen.

Danach fuhren wir wieder in unseren Gruppen die Pisten, wobei einige Gruppen einen kleinen Zwischenstopp bei unserem neugewonnenen Freund ,,Franz" einlegten, der uns nett beherbergte. Um anzufangen, Franz ist ein sehr eigener Typ mit sechs Fingern, der "Ochsenblut mit und ohne Schwanz" verkauft und immer für einen Spaß zu haben ist, so brachte er uns auch das Glockenspielen bei. Zuerst spielte er uns zwei Stücke vor bis vier von uns dann selbst ran durften. Wir durften den Vogelwalzer spielen und alle männlichen Gäste mussten mittanzen. Anschließend durften wir dann Ochsenblut ohne Schwanz trinken.

Im Anschluss ddaran fuhren wir zurück zum Almboden und durften wieder mal durch den Dinopark fahren. Dort passierte ein kleines Malheur. Ohne auf die Anweisung von Herrn Wollny zu hören, fuhr ein Schüler bis zur Hälfte des Parks. Gehindert von einem Kind, raste er mit hoher Geschwindigkeit in einen naheliegenden Zaun und fuhr ihn "kaputt". Er brauchte eine lange Zeit und viel Hilfe, um sich aus diesem Schlamassel zu befreien. Der Zaun war danach für den Tag nicht mehr zu gebrauchen.

Zum Ende hin fuhren wir alle wieder gemeinsam zurück zur Pension und aßen unser Abendessen. Gemeinsam ließen wir den Abend gemütlich ausklingen.

Désirée,Hilal,Vivienne,Nicole


Tag 8: zwei neue Klassen

Gegen 07:15 Uhr kamen wir endlich, nach ca. zwölf Stunden Fahrt, in der Pension Steger an. Direkt nach der Ankunft wurden die Koffer ausgeräumt und in den Kicker-/Aufenthaltsraum gebracht. Danach holten fast alle ihre vorher ausgesuchten Ski und fuhren zur Skianpassung, welche insgesamt eine halbe Stunde dauerte. Dann fuhren wir gegen zwölf Uhr wieder zurück zur Pension und konnten unsere Zimmer beziehen. Anschließend hatten wir Freizeit bis 18 Uhr. Die Schüler wanderten, schliefen, spielten Tischtennis und Kicker. Um 18 Uhr gab es Abendessen, ca. 15 Minuten später wurde uns das korrekte Anziehen von Skischuhen sowie Ski von Isabella Franzen demonstriert. Circa eine Stunde danach war wieder freie Zeit. Einige der Schüler entschieden sich dafür, "Verstecken-Fangen" im Dunkeln zu spielen, wobei sich eine Schülerin verletzte.


Tag 9: Der erste Tag auf Skiern

Um 7 Uhr wurden alle geweckt, 7.30 Uhr war Frühstückszeit. Danach sollten sich alle, bis auf die mittlerweile vier Verhinderten, für den ersten Skitag vorbereiten und anziehen. Die Verhinderten wurden zum Filmen und Rucksack Tragen beauftragt. Nach anfänglichen Schwierigkeiten mitunter bei den Übungen, die zwei der Verhinderten filmten, waren die (Ski)Schüler, inklusive C. Kunze, in der Lage, die Ziehwege bzw. blaue Piste herunterzufahren. Währenddessen hatten die "Hüttenhocker" eine schöne Zeit im Warmen und Trockenen. Um zwölf Uhr gab es Mittagessen, anschließend ging es nach einer Pause bei Regen wieder direkt auf die Piste. Zwei Stunden später, als wir zurück im Tal waren und das Equipment verstaut war, nahm ein Großteil der Schüler den Bus zurück zur Pension. Dort hatten wir erneut freie Zeit bis zum Abendessen. Die abendliche Ansage wurde durch "Stand-Up-Comedy" von Herrn Kunze und Herrn Stump in die Länge gezogen sowie verschönert. Danach wurde der Bericht und hatten Freizeit bis zur Bettruhe ab 22:30 Uhr.

Fazit des Tages:

Der Tag war lang,

die Piste war voll.

Es war nicht toll.

Das war Ironie

und wir fahren Ski.


Tag 10 - Fortgeschritten?

Der heutige Tag begann genauso wie der gestrige Tag: 7:00 Uhr Wecken, 7:30 Uhr Frühstücken. Um 8:10 Uhr ging es dann auf die Piste. Vorher wurden die Gruppen eingeteilt. Die Fortgeschrittenen gingen auf die sogenannte "Hühnerspiel"- Piste, wohingegen die Anfänger auf dem "Almboden", der etwas weniger schweren Piste, bleiben mussten. Zum Mittagessen gab es Burger und für die Vegetarier Nudeln. Es war auf der Kristallalm voller als gestern, aber alle haben noch einen Platz bekommen. Die zweite Runde war auch nicht schlecht. Zurück in dem Hotel gab es ein wenig Freizeit; alle hatten irgendwie Spaß. Zum Abendessen gab es dann Pizzabrötchen, Hühnchen, Salat und Kartoffelchips. Der Nachtisch waren zwei Windbeutel, die mit Puderzucker überstreut waren. Lecker! 


Tag 11 - Almboden und mehr

Der heutige Tag begann erneut routinemäßig. Als wir am "Almboden" ankamen, gingen die Kranken zur Hütte und die Skifahrer auf die "Hühnerspiel"-Piste, welche zweimal befahren wurde. Danach fuhren die Jugendlichen die rote Piste hinunter. Zum Mittagessen gab es Kartoffelpüree mit gutem Tiefkühlgemüse sowie Hackbraten. Alternativ wurden Nudeln mit Käse-Gemüsesauce angeboten. Anschließend gab es eine schöne Schneeballschlacht, bei der einige Schüler den Berg hinunterkugelten. Direkt danach fuhren alle Schüler, inklusive der Kranken, die es nicht verschliefen, mit den Lehrern auf einen Berggipfel.

Dort fotografierten sie die wunderschöne Landschaft auf ca. 2500m Höhe. Die "Experten" durften die rote Piste herunterfahren, wobei einige die schwarze Piste gefahren sind. Die etwas unsicheren Skifahrer mussten mit der Gondel zurück zum "Almboden" fahren. Frau Desingers Gruppe allerdings durfte noch die Sommerrodelbahn fahren. Nachdem die Skiausrüstung in den entsprechenden Schränken verstaut war, fuhren alle gruppenweise zurück zur Pension. Dort hatten alle erneut Freizeit bis zum Abendessen. Bei der abendlichen Ansprache wurde der Discobesuch am Mittwoch geplant und der Großteil der Gruppe bezahlte, um mitzufahren. Des Weiteren erklärte Frau Desinger einen "Zimmercontest", der für Dienstag um 22 Uhr angeordnet wurde. Das sauberste Zimmer gewinnt und bekommt von Frau Desinger am Mittwoch beim Mittagessen Getränke spendiert. Erneut wurde an das ausreichende Eincremen appelliert. Ansonsten verlief der Abend wie immer, sehr ruhig und harmonisch.


Tag 12 - Pisten über Pisten

Der Tag begann wie immer. Bei der Piste angekommen, ging die mittlerweile große Krankengruppe zur Hütte. Die Gruppierungen trennten sich bereits dort, während die Gruppen von Frau Desinger und Frau Gayk beispielsweise am "Sonnenhang" blieben, um Übungen zum Kurvenfahren für den kommenden Tag zu machen. Beide fuhren anschließend gemeinsam zu der Piste namens "Hühnerspiel" und danach zum "Sonnenhang".

Die anderen Gruppen befuhren anfangs "K1" und "K2". Zum Mittagessen gab es Reis mit Currysauce mit und ohne Fleisch. Diesmal wurde nicht die gesamte Mittagspause im Speisesaal verbracht. Stattdessen gab es erneut eine längere Schneeballschlacht, bei der wieder Schüler den Berg hinunterrollten. In der verbleibenden Zeit nach der Mittagspause fuhr der Großteil der Gruppen "K2", welcher ca. 2500m hoch ist. Danach wurde "K1" "runtergebrettert" zum Ziehweg. Anschließend endete der "Skitag" und wir fuhren zurück zur Pension, wo alle erneut Freizeit bis zum Abendessen hatten. Bei der Abendansprache wurden erneut der Discobesuch für Mittwoch sowie der Zimmercontest für heute Abend angesprochen. Der restliche Abend verlief wie immer gefüllt mit Freizeit, Berichtschreiben und Pokerspielen.


Tag 13 - Rennen und Disco

Selbst dieser Tag begann überraschenderweise wie immer. Allerdings war die Stimmung entscheidend anders - es war nicht nur der Discobesuch am Abend geplant, sondern auch das große Rennen stand an. Auf der Piste angekommen ging die diesmal sehr, sehr große Krankengruppe in die Hütte.

Die Skifahrer fuhren sich auf dem Almboden ein, machten Dehnübungen und bereiteten sich insgesamt sehr professionell vor. Um 09:30 Uhr war das Treffen der Kandidaten am Start des Almbodens. Dort fuhren sie mit dem Lift nach oben und bekamen ihre Startnummern. Nacheinander bretterten sie mit hoher Geschwindigkeit die Rennstrecke herunter.

Nach dem Mittagessen ereignete sich erneut eine Schneeballschlacht mit vielen herunterkullernden Kindern. Anschließend fuhren die, mittlerweile sehr ermüdeten, Fahrer in ihren Gruppen Pisten in verschiedenen Schwierigkeitsgraden. Die Expertengruppe durfte die schwarze Piste herunterknallen.

In der Pension entspannten sich die ausgelaugten Kandidaten und bereiteten sich auf den anstehenden Discobesuch vor. Es gab wie gewohnt Abendessen. Danach fuhr der Bus um 20 Uhr vor und der Trupp an Discobesuchern fuhr zur Disco, der Rest blieb zurück.

Während die gut gelaunten Kinder und Lehrer in der Disco tanzten, unter anderem an der Stange, vergnügten sich die Zurückgebliebenen mit Poker, Tomatensuppe und laktosefreier Milch. Die über ihre Grenzen hinausgewachsenen Discotänzer wollten um 23 Uhr wieder zurück am Hauptquartier erscheinen, allerdings kam der Bus zu spät, sodass sie insgesamt später in der Pension waren. Danach fielen alle so gut wie tot ins Bett.


Tag 14 - Der Abschied naht ...

Dieser Tag begann wieder wie immer, aber die Stimmung war sehr betrübt, da es der letzte Tag war. Diesmal war die Krankengruppe so groß wie noch nie. Wir starteten mit elf Leuten. Die Skifahrer fuhren in den vorher abgesprochenen Gruppen ihre gewünschten Pisten.

Nach dem Mittagessen gab es, anscheinend wie jedes Mal, eine letzte Schneeballschlacht. Die Schüler, die noch nicht mit Frau Desinger gefahren sind, fuhren, wenn sie wollten, die Sommerrodelbahn. Danach geschah nicht mehr viel bis zum Abendessen.

Nach dem Abendessen wurde erklärt, wie der morgige Tag ablaufen wird. Danach war die Siegerehrung des am Tag zuvor stattgefundenen Rennens. Es war gute Stimmung im Hause Steger und alle freuten sich über ihre Urkunden, selbst wenn sie es nicht auf das Podest geschafft haben sollten. Der restliche Abend wurde mit Pokerspielen, Zimmeraufräumen und Kofferpacken verbracht.

Hier an dieser Stelle möchte sich die Berichtschreiberin recht herzlich im Namen der Klassen 9D und 9C bei unserem tollen Lehrerteam, bestehend aus Herrn Kunze, Herrn Kunze, Frau Gayk, Frau Desinger, Herrn Treinies und Herrn Stump, bedanken. Die Skifreizeit war quasi unsere "Abschlussfahrt" als Klassen. Vielen Dank für diese schöne Zeit und super Organisation, ohne Sie alle wäre es maximal halb so toll gewesen.