Angebote für die Nachmittagsbetreuung

Informationen zu den Angeboten


Mittagspause/Mensa:
Die Schülerinnen und Schüler nehmen ihr Mittagessen ein. Falls kein Essen in der Mensa bestellt ist, können dort auch mitgebrachte Speisen und Getränke verzehrt werden. Ansonsten halten sich die Kinder im Innenhof vor der Mensa oder auf dem Schulhof auf oder nehmen an einem AG-Angebot teil.


Hausaufgabenbetreuung/Silentium:
Die Schülerinnen und Schüler sollen die Möglichkeit erhalten, ihre Hausaufgaben unter Aufsicht, in Ruhe und ohne Ablenkung jeder Art zu erledigen oder sich auf Klassenarbeiten vorzubereiten. Bei kleineren Schwierigkeiten helfen die Betreuer/Betreuerinnen.
Nach den Erfahrungen aus dem 1. Schulhalbjahr streben wir für das zweite Halbjahr durch den Einsatz weiterer Betreuerinnen und Betreuer die Einrichtung kleinerer Gruppen in der Hausaufgabenbetreuung an.
Falls die Kinder auch für den Block II (14:45-15:30) für die HA-Betreuung angemeldet sind, so werden sie von den Betreuerinnen angehalten, auch etwas „für die Schule“ zu tun. Insbesondere in diesem Fall können/sollen auch Materialien für die Vorbereitung von Klassenarbeiten oder die Nachbereitung von Unterrichtsinhalten von Unterrichtsfächern mitgebracht werden, die am Betreuungstag nicht unterrichtet werden.


Spielen und Entspannen:
Die Schülerinnen und Schüler können sich rund um die Chill-Out-Lounge mit kleinen Spielen beschäftigen und werden dabei von den Betreuern/Betreuerinnen unterstützt.
Basketball-Workshop:
Der Basketball-Workshop wird aus dem ersten Halbjahr fortgesetzt. Die Sportart Basketball wird vermittelt, wobei der Spaß am Spiel im Vordergrund steht. Je nach Wetter & Verfügbarkeit wird der Workshop in der Sporthalle oder auf dem Schulhof/Everplay-Feld stattfinden.


Technik-Workshop:
Hier stehen verschiedene Aktivitäten unter anderem mit Fischer-Technik & Lego-Technik oder die Programmierung von „Mini-PCs“ im Vordergrund. Die Arbeit mit dem Raspberry Pi wird im 2. Schulhalbjahr fortgesetzt.


Schulzeitungs-Workshop:
Die Presseausweise für die Teilnehmer des Schulzeitungsworkshops sind gedruckt, die Grundlagen der redaktionellen Arbeit gelegt. Schon in Kürze wird das erste „Produkt“ des Schulzeitungs-Workshops mit Spannung erwartet. Werde auch du ein Mitglied des Schulzeitungs-Teams, eine Menge spannender Themenbereiche rund um die Schule warten auf dich.


Medienkonstruktions-Workshop:
Auch dieser Workshop findet seine Fortsetzung aus dem ersten Schulhalbjahr. Im zweiten Halbjahr soll das im ersten Halbjahr erarbeitete Filmskript digital umgesetzt werden. Auch in diesem Workshop sind neue Mitglieder ausdrücklich willkommen.


Tanz und Bewegung:
Unter Anleitung einer ausgebildeten Tanztrainerin steht hier die Bewegung zur Musik in all ihren Facetten im Vordergrund. Voraussichtlich wird dieser Workshop ab dem 20.02.18 stattfinden, zunächst müssen jedoch noch weitere organisatorische Details geklärt werden.

Arbeitsgemeinschaften im Schuljahr 2017/18

AngebotKlassenLeitungTagUhrzeitOrt
Indiaca5 - 9Herr Chr. Kunze und Sporthelferdienstags13.05 UhrSporthalle 1
Volleyball (ab 01.11.)EF - Q2Sporthelfermontags13.05 UhrSporthalle 1
Handball5 - 8Herr Wollny und Sporthelferdonnerstags13.05 UhrSporthalle 1
Schach5 - Q2Herr Vettemittwochs13.10 UhrSchulhaus
Chor5Frau Dr. Schmidtdienstags13.05 UhrRaum 223
Chor6 - Q2Frau Dumpe-Fischerdienstags13.05 UhrRaum 136 (Musikraum 1)
Instrumental5 - Q2Herr Pradeldienstags13.05 UhrRaum 231 (Musikraum 2)
Roboter7 - 8Herr Kohlfreitags14.00 UhrPh 3
Xpert7 - 9Herr Treiniesdonnerstags13.15 UhrRaum 127 (Informatikraum 1)
Technik*5 - 6Herr Hengelbrockmontags14.00 UhrPh 4
Schulorchester5 - Q2Frau Stengelsamstags (14-tägig)10.30 UhrRaum 136
Schulgarten7 - Q2Herr Hauptsamstags11.00 UhrSchulgarten
DELEQ1 u. Q2Herr Prasunnach Absprache
DELF7 - Q2Frau Posornach Absprache
*Schüler/innen, die nicht für die Übermittagsbetreuung angemeldet sind, aber Interesse an der Technik-AG haben, müssen im Sekretariat für die Übermittagsbetreuung montags angemeldet werden.







Indiaca-AG am Städtischen Gymnasium Kamen

Die Indiaca-AG wird schon seit dem Schuljahr 2011/12 am Städtischen Gymnasium Kamen angeboten. Geleitet wird sie durch Herrn Christian Kunze, der selbst über jahrelange Indiaca-Erfahrung verfügt, und u. a. als Kapitän der Nationalmannschaft 2001 in Estland und 2004 in Japan das deutsche Team zu zwei Weltmeistertiteln führen konnte. Unterstützung bekommt er durch die beiden zu Sporthelfern ausgebildeten Oberstufenschüler Yannick Schulte und Luca Sudhaus (beide Eph). Die AG besteht derzeit aus ca. 25 Schülerinnen und Schülern der Klassen 5 bis 9, die in zwei Gruppen aufgeteilt sind: eine Anfängergruppe und eine Fortgeschrittenengruppe.

Neben dem Training haben die AG-Besucher auch schon an einigen Turnieren teilgenommen, wie z. B. den Kamen-Open und den Schülerturnieren des Westdeutschen Turnerbundes (WTB). Gleich beim ersten Turnier, den Kamen-Open 2012, schickte die AG gleich vier Mannschaften an den Start. Im Rahmen dieses Turniers konnten die Teams sogar gegen internationale Konkurrenz aus Estland, Belgien und Luxemburg erste Erfahrungen sammeln. Den größten Erfolg konnten die Schülerinnen und Schüler am 3. November 2013 beim Jugendturnier des (WTB) feiern, bei dem sensationell der erste Turniersieg gelang, nachdem man sich gegen zahlreiche Vereinsmannschaften durchgesetzt hatte.

 

Was braucht man zum Indiacaspielen?

Eigentlich nur eines: Den Mut, einmal beim Training mitzumachen. Indiaca ist sehr leicht zu erlernen. Hilfreich ist aber schon etwas Ballgefühl in der Hand und Reaktionsschnelligkeit, dann stellen sich schnell die ersten Erfolge ein. Der finanzielle Aufwand ist gering: An Ausrüstung sind lediglich ein Paar Knieschoner notwendig (anfangs geht's auch ohne), ansonsten reicht die übliche Sportkleidung.

 

Indiaca - Was ist das überhaupt?

Indiaca ist ein schneller und vielseitig fordernder Mannschaftssport, der Generationen und Geschlechter verbindet und zahlreiche "Indianer" in der ganzen Welt begeistert. Zudem ist die Indiaca als Sportgerät aus zahlreichen Breiten- und Freizeitsportgruppen nicht mehr wegzudenken. Das gefiederte Schaumstoffkissen bietet exotisch angehauchte Abwechslung im oftmals kugelförmigen Einerlei der übrigen Sportgeräte. Indiaca wird von den Schülern bis hin zu den Senioren gespielt. Es gibt sowohl reine Männer- und Frauenmannschaften als auch Mixedmannschaften. Eigentlich ist Indiaca eine Hallensportart, seit einiger Zeit werden im Sommer aber verstärkt Beach-Turniere ausgerichtet. Indiaca ist eine volleyballähnliche Sportart, die gegenüber dem Volleyball allerdings den Vorteil hat, dass es technisch einfacher und damit schneller erlernbar ist. Auch Anfänger können schon nach wenigen Stunden Training im Team mitspielen, das wettkampfmäßige Indiacaspiel steht dem Volleyball in Schnelligkeit und technischen Feinheiten jedoch in nichts nach. Aufgrund dieser Vorzüge wird Indiaca zukünftig auch verstärkt im Sportunterricht eingesetzt.

 

Das Spielgerät

Das ebenfalls als Indiaca bezeichnete Spielgerät ist ein etwa 25 cm großer und nur 50 g leichter Federball, der mit der flachen Hand geschlagen wird. Der untere Teil, das Schlagpolster, besteht aus einer mit einer weichen Füllung versehenen nach unten hin abgeflachten Lederhülle. Oberhalb dieses Schlagkissens sind mittels eines Verbindungsstücks aus Kunststoff vier austauschbare, stabile Führungsfedern befestigt, die bewirken, dass das Spielgerät immer schlaggerecht mit dem Schlagpolster voran auf den Mitspieler bzw. Gegner gespielt wird. Der Vorläufer der Indiaca, die Peteca, war ein gefülltes Ledersäckchen, an dessen Seite sich zur Stabilisierung der Flugbahn einige Federn befanden (siehe "Die Geschichte"). Die Indiaca ist übrigens auch heute noch teilweise ein Naturprodukt: die Federn werden von Putenfarmen aus den USA importiert.

 

Die Regeln

Indiaca ist ein Turnierspiel, das vom Spielprinzip dem Volleyball ähnelt. Es spielen zwei Mannschaften gegeneinander, wobei ein Team aus 5 Spielern besteht. Das Spielfeld hat eine Größe von 6,10 × 16 m und ist in der Mitte durch ein Netz geteilt, das die beiden Mannschaften trennt. Die Netzhöhe variiert zwischen 2,35 m bei den Männern und 2,00 m bei den Schülern. Auf einer Seite sind bis zu drei Kontakte erlaubt, dann muss die Indiaca über das Netz gespielt werden. Das Ziel des Spiels ist es, die Indiaca so über das Netz ins gegnerische Feld zu schlagen, dass diese von der gegnerischen Mannschaft nicht mehr regelgerecht zurückgespielt werden kann. Es wird auf Sätze gespielt, wobei ein Satz bis 25 Punkte geht. Ein Fehler einer Mannschaft bedeutet sofort einen Punkt für die gegnerische Mannschaft, gleichzeitig wechselt das Aufschlagsrecht. Die detaillierten Regeln findet man u. a. unter http://www.dtb-online.de/portal/sportarten/indiaca/spielregeln.html.

 

Die Geschichte

Vorläufer des Indiaca ist Peteca, das ursprünglich aus Brasilien stammt. Die Entdeckung soll sich folgendermaßen abgespielt haben: Der deutsche Sportlehrer Karlhans Krohn ging im Jahre 1936 an der Copacabana in Brasilien spazieren, als er zwei Straßenjungen in Rio de Janeiro beobachtete, die sich mit Füßen und Händen ein gefiedertes Etwas zuspielten. "Einen zahmen Vogel als Fußball zu missbrauchen - das ist doch Tierquälerei", dachte er. Erst beim Näherkommen stellte er fest, dass das Spielgerät nicht lebendig war, sondern dass es sich bei diesem "Vogel" um einen zusammengenähten Lederbeutel handelte, der mit Sägemehl gefüllt und mit bunten Federn bestückt war. Es wird angenommen, dass die Urform der Peteca ein archaischer Federball aus Maisblättern war, den man heute noch bei Indianerstämmen Nordost-Boliviens finden kann.

Karlhans Krohn war begeistert von den leichten und anmutigen Bewegungen, mit denen sich die jungen Brasilianer die Peteca zuspielten. Er nahm ein paar Bälle mit nach Deutschland und entwickelte sie weiter. So verbesserte er vor allem die Flugeigenschaften. In einer Wortkombination aus Indianer und Peteca nannte er seinen ersten serienreifen Ball "Indiaca".

Anfang der 50er Jahre wurde die Spielidee zunächst von kirchlichen Jugendgruppen aufgenommen, doch rasch breitete sich dieses Spiel weiter aus. Das Spiel, das sich Krohn ursprünglich als reines Freizeitspiel dachte, entwickelte sich schnell zu einer echten Turniersportart. Bereits 1968 richtete der Christliche Verein Junger Menschen (CVJM) erste Meisterschaften aus. Einen großen Schub bekam die junge Sportart Anfang der 70er Jahre, als der Deutsche Sportbund Indiaca zweimal als "Spiel des Jahres" auszeichnete. In dieser Zeit gründeten sich auch die ersten Vereine. In den folgenden Jahren schaffte es Heinz Karl Kraus, Indiaca als Turnspiel im Deutschen Turnerbund zu verankern.

Da Kraus sich von Anfang an um internationale Kontakte bemühte, entstanden 1987 erste Verbindungen nach Japan, Luxemburg und zur Schweiz. Am 26.05.2000 wurde in Berlin die Internationale Indiaca Association (IIA) gegründet, die im August 2001 in Tartu/Estland die ersten Indiaca-Weltmeisterschaften und im Folgejahr in Karlsruhe den 1. Indiaca-World-Cup (Turnier der weltbesten Vereinsmannschaften) veranstaltete. Seitdem werden regelmäßig diese Turniere in verschiedenen Ländern ausgetragen. Mittlerweile gehören der IIA acht Nationen an: Luxemburg, Japan, Estland, Slowakei, Schweiz, Südkorea, Italien und Deutschland. In Polen gibt es noch keinen nationalen Verband, jedoch haben einzelne Mannschaften bereits an internationalen Wettbewerben teilgenommen. Weitere Länder (z. B. Argentinien, Frankreich) haben bereits Interesse signalisiert, sich in naher Zukunft der IIA anzuschließen. (Quelle: Verschiedene Internetseiten zum Thema "Indiaca")