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Das Fach Erdkunde / Geographie

„Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die Weltanschauung derer, welche sich die Welt nie angeschaut haben.“

(Alexander von Humboldt)

 

Erdkunde in der Sekundarstufe I und Geographie in der Sekundarstufe II ist so viel mehr als “Was ist die Hauptstadt von...?”. Geograph:innen analysieren vor allem wie der Mensch, der Raum und die Zeit zusammenhängen. Im Folgenden stellen zwei Schülerinnen der Oberstufe das Fach vor:

 

„Wie wollen wir leben?"

Geographie ist ein zentrales Zukunftsfach, welches Schüler/-innen unterstützt, sich mit dieser Frage reflektiert und sachkundig auseinanderzusetzen. Das Fach analysiert die räumliche Dimensionalität, die sich auf unterschiedlichen maßstabsebenen von lokal über national bis hin zu global zeigt, und die Mensch-Umwelt-Beziehung, die die Zusammenhänge zwischen menschlichem Handeln und der Umwelt erläutert. Diese zwei Aspekte machen das Fach Geographie einzigartig und ermöglichen eine ganzheitliche Betrachtung unserer Welt.

Das Ziel ist es also, dass Lernende eine raumbezogene Handlungskompetenz entwickeln, die zur aktiven gesellschaftlichen Teilhabe befähigt.

Lena Hartmann (Q1 2025/26)

Geographie ist die Wissenschaft der Erde als Lebensraum des Menschen und seiner Wechselwirkungen mit der Umwelt. Sie untersucht Natur- und Kulturräume sowie deren Prozesse. Dabei verbindet sie natur- und gesellschaftswissenschaftliche Perspektiven, um ein umfassendes Verständnis von Lebensräumen, Landschaften und globalen Zusammenhängen zu schaffen. Zentrale Ziele des Faches Geographie sind die „Förderung der […] raumbezogenen Orientierungs- und Handlungskompetenz” (DGfG 2024, S. 9) zur aktiven Teilhabe an der Gesellschaft sowie die Entwicklung einer „integrative[n] und ganzheitliche[n] Denkweise" (ebd.), die auch ermöglicht, angeblich leichte Lösungsansätze kritisch zu hinterfragen. Geographie ist „ein Leitfach der Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE)" (ebd., S. 6), da sie die enge Verflechtung zwischen Mensch und Umwelt sichtbar macht und Wege für ein verantwortungsvolles Handeln aufzeigt.

Kim Lea Schriewer (EF 2025/26)